Die GroKo will nicht über eine Fußgängerbrücke über die B73 in Fischbek reden. Die AfD-Fraktion hatte in der Bezirksversammlung beantragt, sachkundige Behördenvertreter zu dem Thema in den Regionalausschuss Süderelbe und den Quartiersbeirat Neugraben-Fischbek einzuladen.

Mit der Mehrheit von SPD und CDU sowie den Stimmen der Linken wurde der Antrag der AfD-Fraktion in der Sitzung am Dienstagabend abgelehnt. Die SPD machte für die Ablehnung des Antrags Vorgaben für die Barrierefreiheit bei Brückenbauten verantwortlich. Bei einer Durchfahrtshöhe von 5 Metern und dem vorgeschriebenen Steigungsmaß müsste diese Brücke 400 Meter lang werden. Die CDU äußerte sich gar nicht dazu.

Dazu Matthias Arft, Vertreter der AfD im Quartiersbeirat Neugraben-Fischbek: „Die SPD versteckt sich hinter Schutzvorschriften für Behinderte, damit Behördenvertreter nicht mit den Bürgern reden müssen. Bürgernähe sieht anders aus.“

Am 3. April steht das Thema auch auf der Tagesordnung des Quartiersbeirats Neugraben-Fischbek.