AfD stellt Antrag an die Bezirksversammlung zur Verbesserung der Velorouten in Süderelbe

Was für den einen die Möglichkeit ist, günstig zur Arbeit zu kommen, ist für den anderen ein Beitrag für Umwelt und Gesundheit: das Radfahren. Der Drahtesel steht so hoch im Kurs, dass immer mehr Radwege her müssen. So hat die Hansestadt mittlerweile ein stadtweites Veloroutenkonzept entwickelt, das schrittweise realisiert wird. Zwölf sternförmig vom Rathausmarkt in die äußeren Stadtteile verlaufende Routen verbinden die Hamburger City mit den wichtigsten Zentren der Bezirke, eine davon ist die Veloroute 11. Doch die verläuft planmäßig über eine der verkehrsreichsten Kreuzungen Harburgs, dem Bereich Buxtehuder und Hannoversche Straße an Phönix-Center und Busbahnhof.  Das findet die AfD unzumutbar und brachte kurzerhand zwei Alternativvorschläge in die Bezirksversammlung.

„Die Nutzung des Tunnels vom Seevekanalplatz zum Ausgang  Hannoversche Straße bietet sich geradezu für den Radverkehr an“, schwärmt Ulf Bischoff, AfD-Fraktionsvorsitzender.  Dadurch wäre es den Radfahrern möglich, ohne Ampelwartezeit oder jegliche Gefährdung und Unsicherheit, die Kreuzung zu unterqueren. Diese Idee könne in seinen Augen problemlos umgesetzt werden. Hier müsste nur eine Rampe gebaut werden. Und die würde zugleich einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Als zweite Alternative schlägt die AfD einen Verlauf der Radstrecke über die Fußgängerbrücke zum Karnapp vor. Diese müsste dazu fahrradgerecht und damit ebenso barrierefrei umgebaut werden. Frei von Verkehrslärm und Abgasen könnte der Radverkehr von hier über Theodor-Yorck- und Nartenstraße bis hin zur Elbbrücke fließen. Dieser Vorschlag würde auch das derzeit „auf Eis“ liegende Thema einer Verbindungsbrücke in den Binnenhafen erneut ins Gespräch bringen, freut sich der Harburger Kommunalpolitiker.