Unerhörte Entgleisung von Andreas Scharnberg in seiner Facebook-Gruppe „Aktuelles aus Süderelbe”. Auf die AfD bezogen schrieb er in einer Diskussion: „Wer Protest wählen will, kann auch genügend Alternativen finden ohne gleich eine Partei zu wählen, die massenhaft Nazis beherbergt”.

Namen konnte das SPD-Mitglied Scharnberg auf Nachfrage nicht nennen. „Das ist mir jetzt zu billig, soll ich Ihnen jetzt wirklich eine Aufstellung der Kandidaten Ihrer Partei machen?”, polterte der Sozialdemokrat an die Adresse von Matthias Arft, Harburger AfD-Kandidat für die Bezirksversammlung.  In der Harburger AfD habe er aber noch
keine Nazis ausgemacht, stellte Scharnberg dann sein hoch entwickeltes Differenzierungsvermögen unter Beweis.

 

Scharnberg FB 23.5. und 24.5.

Auch woanders in der AfD wird er “massenhaft Nazis” nicht entdecken können, weil es sie gar nicht gibt. Dass die AfD voller Nazis sei, sei aber nun mal seine Meinung, die er haben dürfe, insistiert Scharnberg, der die Webseite „Aktuelles aus Süderelbe” betreibt.

Meinungsstark und faktenschwach. Etwas zu behaupten und dann nichts belegen zu können, das, lieber Herr Scharnberg, ist billig und eines Journalisten, der Sie ja sein wollen, unwürdig.