Wer dieser Tage zu Fuß in Richtung S-Bahn auf der Heimfelder Straße (nördliche Seite) unterwegs ist, der muss schon recht agil sein, um nicht an irgendeinem Hindernis zum Stehen zu kommen.

Neben der derzeitigen Baustelle direkt bei der Bushaltestelle vor dem Penny-Markt ist insbesondere der Zustand der Baumrabatten zwischen dem Penny-Markt und der Fußgängerampel an der Thörlstraße ein ständiges Ärgernis.

Seit vor einigen Jahren der Fahrradweg entfernt und im Zuge dieser Baumaßnahme die Sickerflächen um die Straßenbäume herum etwa 50 cm zum Fußweg hin vergrößert und mit Einfassungssteinen versehen wurden, haben sich auf diesen mit Begrenzungssteinen umfassten Rabatten regelrechte Trampelpfade ausgebildet.

Offensichtlich ist der Gehweg für ausweichende Fußgänger nicht breit genug. Insbesondere in Höhe der Ampel östlich vor der Thörlstrasse ist durch die leichte Verschwenkung des gegenüberliegenden Grüns ein Engpass zu erkennen.

Gerade für Senioren sind insbesondere die Begrenzungssteine regelrechte Stolperfallen. „Dass sich da noch niemand die Knochen gebrochen hat, grenzt schon fast an ein Wunder“, so Ulf Bischoff, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung.

Deshalb hatte die AfD per Antrag gefordert, die Stolperkanten zu entfernen und wieder eine ebene, begehbare Fläche entlang des Fußweges herzustellen.

Leider wurde dieser Antrag jetzt im Regionalausschuss Harburg durch die Mehrheit der anderen Parteien abgelehnt. „Schade für die Bürger“, so Bischoff, „aber wir bleiben dran und werden das zu gegebener Zeit wieder auf die Tagesordnung holen“.